Arsalan Abedian -composer-

Arsalan Abedian:
LANDinitialisierung

CD erschienen beim Label Dreyer Gaido am 4.5.2018
Coproduktion mit dem RBB

Omaggio a Francesco
West-Eastern Reflections on Landini


MIXTURA
Katharina Bäuml, Schalmei
Margit Kern, Akkordeon

Gäste:
Ehsan Ebrahimi, Santur
Arsalan Abedian, Santur

Katalognummer: 21109

Seit ihrem ersten gemeinsamen CD-Projekt im Jahr 2011 entwickeln Katharina Bäuml (Schalmei) und Margit Kern (Akkordeon) als Ensemble Mixtura Programme, die Musik des Mittelalters oder der Renaissance mit für die beiden Musikerinnen in Auftrag gegebener Neuer Musik kombinieren. Vorgabe hierbei ist die Auseinandersetzung mit je einem besonderen Ausgangspunkt, der im Verlauf der Programme beide Musik-Bereiche miteinander in Verbindung bringt. Das vorliegende Album dreht sich um eine Ikone der Musik aus dem Trecento und lotet aus, in wie weit Themen des 14. Jahrhunderts auch mit heutigem Gedankengut und heutiger Ästhetik kompatibel sind. 

Drei iranische zeitgenössische KomponistInnen haben sich mit Landini auseinandergesetzt: Ehsan Ebrahimi, Farzia Fallah und Arsalan Abedian. Ebrahimi und Abedian sind nicht nur Komponisten, sondern bereichern auch als Santurspieler die Aufnahme.

cd-13_grenzen.jpg

Arsalan Abedian:
Cstück Nr. 2

CD erschienen beim Label

EDITION DEGEM am 26.9.2015
Kurator: Florian Hartlieb

DEGEM CD 13 (2015), „Grenzen“
 

Deutsche Gesellschaft für Elektroakustische Musik

(German Society for Electroacoustic Music)

Rights Society: GEMA

Label Code: LC 27648

Grenze  – sie kann den Rand eines Raums bezeichnen, sie kann eine Trennlinie sein oder eine Trennfläche. Grenzen zwischen Menschen, Nationen, Staaten, Gedanken, Traditionen, Landstrichen, Kulturen. Eine Abgrenzung von außen und innen. Eine Begrenzung des Eigenen oder die Grenze zum Anderen. Grenzen können durchschritten, übertreten, aufgebrochen, überwunden, ignoriert oder verschoben werden. Genauso kann eine Grenze schier unüberwindbar sein.

Grenzen – eines der zentralen Themen unserer Zeit. Wurden die Grenzen an vielen Stellen Europas auch längst abgebaut, sind die Ränder des Kontinents in den vergangenen Monaten für viele zur tödlichen Grenze geworden. Religionen und Kulturen werden als Grenzen wahrgenommen. Die Beschäftigung mit der aktuellen politischen Lage, motivierte mich für diese Ausgabe der DEGEM-CD das Oberthema Grenzen zu wählen.

Grenzen – In der Interpretation des Themas sollten die Komponist/-innen völlig frei sein. Auf diese Weise wurden 10 hochwertige, neue Stücke geschrieben, die sich auf eine vielfältige, experimentelle und sehr differenzierte Weise mit Grenzen auseinander setzen.